

Die Kleintierzüchter widmen sich der Zucht anerkannter Rassen der Sparten Geflügel (Hühner, Tauben, Ziergeflügel) und Kaninchen. Für die einzelnen Rassen bestehen festgelegte Standards, denen die gezüchteten Tiere in ihrem Erscheinungsbild hinsichtlich der Form, der Farbe bzw. des Farbenschlags und der Körperhaltung entsprechen müssen. Auf den jährlichen Tierausstellungen bewerten besonders ausgebildete Preisrichter die Tiere und derteilen die Benotungen.

Wir wollen die Erhaltung anerkannter Rassen durch gezielte Zucht nach den vorgegebenen Standards. Wichtig ist es uns, den Gedanken der Kleintierzucht an interessierte Jungzüchter weiter zu geben. Diese erhalten sowohl durch den Verein als auch durch Züchter und Mitglieder vielfältige Unterstützung.

Der Verein führt selbstverständlich auch Veranstaltungen durch, die weit über Oftersheim hinaus bekannt sind und sich immer guter Resonanz erfreuen. Besonders beliebt sind das "Wellfleischessen" an Christi Himmelfahrt (Vatertag), das "Gockelfest" am letzten Juni-Wochenende, das "Ostereiersuchen" für die Kinder der Gemeinde am Ostermontag und die "Lokalschau" der Züchter Ende November im nun eigenen Ausstellungsraum auf dem Vereinsgelände. Die Teilnahme am "Sommertagszug" und die Beteiligung am Kinderferienprogramm der Gemeinde sind ebenfalls fester Bestandteil unseres Vereinslebens.
Wir freuen uns auch immer über den Besuch ganzer Schulklassen, die in der Zuchtanlage anschaulich und kompetent über die Tiere und deren Zucht informiert werden.
Die neue Vereinsgaststätte hält für alle Besucher ein umfangreiches Bewirtungsangebot bereit.

Im März des Jahres 1931 fanden sich die Herren Wilhelm Ritter, August Böhl, Albert Hepp, Rudolf Klee, Karl Spieß, Heinrich Pfister und Karl Wolf mit weiteren 20 Mitgliedern im Gasthaus "Zum Löwen" anläßlich der Gründungsversammlung zusammen um den "Kaninchen- und Geflügelzuchtverein" aus der Taufe zu heben.
Schon im Gründungsjahr wurde dem jungen Verein seitens der Gemeindeverwaltung Oftersheim ein Gelände (2 Äcker) im Bereich der Fohlenweide für eine eigene Zuchtanlage zur Verfügung gestellt. Dadurch erhielt der Verein weiteren Zulauf und zählte schon bald über 80 Mitglieder.
Anfang Dezember 1934 fand in Oftersheim im Rosesaal die erste Kreiskaninchenschau der Kreisgruppe Mannheim-Land statt, bei der der oftersheimer Verein hinter Hockenheim den zweiten Platz belegte.
In den Wirren der ersten Nachkriegszeit musste der Verein seine Aktivitäten völlig einstellen. Doch bereits durch ein Schreiben vom 1. März 1946 wurde er als Kleintierzuchtverein durch die Militärregierung und das Landratsamt bestätigt.
Als das Zuchtgelände in der Fohlenweide in die Planungen der Gemeinde für ein Neubaugebiet einbezogen wurde, stellte die Gemeinde Oftersheim ein bestens geeignetes Grundstück zur Verfügung. Die Arbeiten dafür begannen 1967 und im Jahr 1971 wurde die Zuchtanlage "Im Oberen Wald" eingeweiht. Zusammen mit der Einweihung der Zuchtanlage wurde auch die Fertigstellung des Vereinshauses gefeiert.
Im September 2004 fand dann schließlich die Einweihung und Eröffnung der neuen Vereinsgaststätte statt, die sich seitdem großer Besucherzahlen erfreut.
Heute zählt der Verein 197 Mitglieder (19. März 2006)
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